Der Baron von Zanzenberg

Die Schundhefte

Mit den Schundheften belebt unartproduktion unter dem Label #edition zanzenberg eine alte Form der billigen & niederschwelligen Lektüre und setzt sie für neu entstehende literarische Texte ein.

Ehrenschutz: Baron von Zanzenberg*. Herausgeber: Ulrich Gabriel.

Die neuen „Groschenhefte“ werden von wechselnden AutorInnen verfasst und illustriert, u.a. von Kurt Bracharz, Joe Gmeiner, Christian Futscher, Ulrich Gabriel, Petra Nachbaur, Ralph Saml, Margit Heumann, Stefan Bösch, Georg Schelling, Günter Köllemann, Lucia Mennel, Harald Gfader, Cäcilia Falk, Peter Fitz, Gerhard Klocker, Helmut Thomas Wiener, Claudio Bechter, Marianne Bischof, Sylvia Taraba, Gottfried Bechtold u.v.a. Jedes neue Heft liegt auch in den Ärzte-Wartezimmern der Aktion „Lesen statt Warten“ von unartproduktion auf.

Das ABONNEMENT(15 Euro / 5 Hefte / portofreie Zusendung) gilt für 1 Jahr und wird nur nach erneuter Einzahlung des Abopreises, also nicht automatisch, verlängert.

Das EINZELHEFT kostet 5,00 Euro im Buchhandel, im Webshop oder bei Mailbestellung office@unartproduktion.at (zzgl. Versandkosten).

Auflage mindestens 300 pro Ausgabe. Vertrieb: Morawa, Runge, Shop unartproduktion.
*Unabhängig, garantiert subventionsfrei.

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Aktuelle Sonntagskolumne von Ulrich Gabriel:

Das
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Hast Du Antikörper?

Veröffentlicht am 13.06.2021 07:00 von Ulrich Gabriel

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Ob ich Antikörper habe, fragte mich der, gerade von der 2. Impfung an seinen, von der Vollkofferregierung verordneten, Heimarbeitsplatz heimkehrenden, Stein­zeitler Smiley. Wie alle Verlogenen verfolgte Smiley das Weltlügenwirtschaftsforum im Home Office von Berufs wegen für seine Lebenslügenversicherung mit Interesse. Er packte gerade seinen scharfen Leberkässemmel aus, dessen Geruch mich dermaßen verleberkäste, dass ich jäh zurückwich. Sein Babyelefant rannte sogar laut trompetend weg. Gute Idee, dachte ich, und heizte meine Trompete1) an.  

„Ja! gab ich Smiley jetzt erst recht zur Antwort „ich habe jede Menge Antikörper. Soll ich sie dir vielleicht um die Ohren sausen, in den Mund spucken oder in deinen desinfizierten Hintern blasen?“

Da war es aus mit Smileys I-Gesicht. Sein voller Name war Paul Smiley Goldbauch aus Böngern, weiß der Teufel, wo das Nest ist. Er trug, nomen est omen, eine hübsche kugelrunde Wampe vor sich her und hockte auf seinem Killer-E-Bike, wenn er nicht gerade auf den Klotzacker wanderte, um dort in „frühere Zeiten“ zurückzuknödeln, sobald er bei der, 1938/39 für Anhänger der Nationalsozialisten erstgebauten, Eigenheimsiedlung anspazierte.

Dornbirn, das damals als braunes Nest galt, ist heute eine vor sich hin bummelnde Achböllenstadt, an deren desinfizierten Hängen sich grün gebende, gespritzte Neureiche in „Schöner Wohnen“-Villen dummeln. Man sieht Abend für Abend Sonnenuntergang und ORF-Steinzeitimbild 1 und wird täglich auf Regierungskurs geimpft. Sie warnen jetzt schon vor der 4. Welle, hallo!

Wo früher Schulkinder in Reihen zur Hausbank pilgerten, um ihre Sparkässele zu leeren, bzw. leeren zu lassen, denn nur die Sparkasse hatte ein Schlüssele, marschieren in Kürze 12 bis 15 – Jährige in Impfzentren, um sich mit Erlaubnis ihrer bescheuerten Eltern mit Biontech-Pfizer schnurstracks in „Kurz & Mücksteins Neue Normali­tät“ zu spritzen. Für die liebe Oma.

Auf Grund dieser Antwort versteinerte Steinzeitbürger Smiley ebenso wie viele andere Regierungswillfährige, darunter etliche meiner „ganz lieb“-BekanntInnen, die sich seit Ausbrechen der pandämonischen DUMMPHTERIE verleug­nen ließen und sich in ihre Häuschen verkrochen, um dort den Vorratskeller auszubauen, „falls es noch schlimmer kommt“. Das und „parieren“ (folga) war das einzige, was sie schon immer den­ken konnten, wenn sie mit Maske in der selbst gebastelten Saunakammer, Nordische Fichte wie der Christbaum, hockten. Kein Wunder, ihre servile Gesinnung, Hitler lag ja erst 80 Jahre zurück, nebelte noch immer in den verängstigten Gehirngängen herum wie Chili-Leberkäs.

Ihre Unterwürfigkeit war in der Pandämonie so rasant gewachsen, dass sie sich, ohne es selbst zu merken, aus Gewohnheit, Bequemlichkeit, Konsu­mismus und Nächstenliebe wie dich selbst vom Menschen wieder zum Vierbeiner rückbildeten, sprich renaturierten. Meine „ganz lieb“-BekanntInnen gingen darum wieder auf allen Vieren: Glückliche Hängebauchschweine.

Als Hängebauchschwein fand ich Paul Smiley Goldbauch aber wiederum sympathisch, denn als Vierbeiner war er Natur und nicht mehr schädlich. Ich schlachtete Smiley und verspeiste ihn mit ausgesuchten Gästen am Grill.

So erzählte Gastredner Münchhausen beim Weltlügenwirtschaftsforum am Zanzenberg am 2. Tag.

jetzt erhältlich

BvZ Schundheft Nr. 36 "Mitten durchs Herz"
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