Der Baron von Zanzenberg

Die Schundhefte

Mit den Schundheften belebt unartproduktion unter dem Label #edition zanzenberg eine alte Form der billigen & niederschwelligen Lektüre und setzt sie für neu entstehende literarische Texte ein.

Ehrenschutz: Baron von Zanzenberg*. Herausgeber: Ulrich Gabriel.

Die neuen „Groschenhefte“ werden von wechselnden AutorInnen verfasst und illustriert, u.a. von Kurt Bracharz, Joe Gmeiner, Christian Futscher, Ulrich Gabriel, Petra Nachbaur, Ralph Saml, Margit Heumann, Stefan Bösch, Günter Köllemann, Lucia Mennel. Jedes neue Heft liegt auch in den Ärzte-Wartezimmern der Aktion „Lesen statt Warten“ von unartproduktion auf.

Das ABONNEMENT(15 Euro / 5 Hefte / portofreie Zusendung) gilt für 1 Jahr und wird nur nach erneuter Einzahlung des Abopreises, also nicht automatisch, verlängert.

Das EINZELHEFT kostet 5,00 Euro im Buchhandel, im Webshop oder bei Mailbestellung office@unartproduktion.at (zzgl. Versandkosten).

Auflage mindestens 300 pro Ausgabe. Vertrieb: Morawa, Runge, Shop unartproduktion.
*Unabhängig, garantiert subventionsfrei.

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Aktuelle Sonntagskolumne von Ulrich Gabriel:

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Widersprüche

Veröffentlicht am 29.11.2020 07:00 von Ulrich Gabriel

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Unlängst wollte ich die Staatsbürgerschaft aus Protest zurücklegen. Geht nicht. Um sie zurückzulegen, brauch ich zwei Staatsbürgerschaften. Nur wer zwei Staatsbürgerschaften hat, kann die erste zurücklegen. Eine muss sein. Staatenlos? Staatenlos darf es nicht geben. Die UNHCR will Staatenlosigkeit weltweit „beseitigen“. (unhcr.org/ibelong). Wer staatenlos ist, wird in national umgewandelt. Offenbar muss jeder national sein. Laut EU-Politik darf aber nicht mehr national gedacht werden. Und global? Danke nein. Global herrschen jetzt autoritäre Maskenregierungen unter der rücksichtslosen Führung des ganz großen Geldes, derzeit der Pharmakonzerne. Pandämonisch ist das. „Schweden wäre vielleicht eine Möglichkeit“, rät mir ein Freund auf dem Festspielhausplatz. Doch Schweden wird uns grad ausgetrieben, die Impfung dafür eingetrieben. Wenigstens packt mich jetzt die schöne Stimmung beim Festspielhaus: Maskenfrei stehe ich vor der goldigen „Ready Maid“ neben Elefäntlein und vielen freundlichen Menschen. „O welche Lust, in freier Luft, den Atem leicht zu heben! Nur hier, nur hier ist Leben! Der Kerker eine Gruft!“ 1) Jeden Sonntagnachmittag wird der Festspielhausplatz für knapp zwei Stunden zum freien Gefängnishof. Danach müssen alle wieder zurück ins schwarzgrüne Staatsgefängnisheim. Es ist Krieg. Hausarrest. Die Bevormundungsregierung sperrt „das Volk, den großen Lümmel“ 2) ungefragt ins Haus.

Hier am freien Platz macht es immerhin etwas aus, wenn die offenbar glücklichen MitläuferInnen nicht sichtbar sind und man nicht ihren misstrauischen Blicken ausgesetzt ist. Nach acht Monaten Massen-Gehirnwäsche hat sich der österreichische Volk, flink wie schon lang nicht mehr, in buckelnde Kurziane, Nehämmer, Kogleriker und Anschoberinnen verwandelt. Das Regime füttert seine Gehirne dafür mit Milliarden und TV-Werbespots. Einsam marschiert der Volk gemeinsam im Eineinhalbmeter-Abstand in die Bewusstlosigkeit.

„Ich will euch nicht umstimmen, nein. Glaubt alles! Lasst euch impfen, flüstere ich sanft in eure Bändelohren: Seid HeldInnen und stellt euch an beim Massentest, Labormäuse! Fürchtet euch nicht, bald schon werden Abfangjäger für euch Klorollen abwerfen!“. So denk ich still vor mich hin. „Ich will kein Vorbild sein und wie eure lieben Kinder bazillenverdreckte Maskenluft schnaufen. Mir gelingt es nicht, mich von der Systemwelt der Gesundheitskrieger führen zu lassen. Ich will weder Helden beklatschen noch vom Regime zusammengehalten werden. Ich bewahre mir meinen Kopf. An den lass ich die Kriegsführung nicht ran. Schütze mich. An meinem Gehirn gibt’s nichts zu waschen, ist das klar? Und kommt mir nicht mit Lebensretten und „freiwilliger“ Moralunterwerfung daher.

„Ich zeichne jetzt sinkende Kurven. Das tut gut. Das stärkt mein Immunsystem. Ihr glotzt noch immer steil ansteigende Kurven im Regierungs-TV. Euch genügt das Rot der Kriegsampel, die hochgelobte App hat nie funktioniert. Ich lese jetzt für euch die Nashörner von Ionesco 3). Ihr aber lest das Gemeinsamkeitsgefasel der von den Regierungskarren gespannten Medienochsen. Ihr bleibt allein zu Haus` wie Gottlieb BIEDERMANN 4). Oder wie Kevin? Klingelingeling. An der Haustüre läuten die Brandstifter. Ihr lehrt mich das Fürchten. Tagtäglich lern ich von euch die Widersprüche.“

jetzt erhältlich

BvZ Schundheft Nr. 33 ICH WOLLTE DIE STERNE...
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